Mit der BetrSichV wird ein neues Kapitel in der Arbeitssicherheit beschrieben

Am 1. Juni 2015 tritt die novellierte Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) in Kraft. Damit beginnt für Arbeitgeber ein neues Kapitel in Sachen Arbeitsschutz. Denn die neue Verordnung bringt zahlreiche Änderungen mit sich – bei den Prüfpflichten und Prüfzuständigkeiten ebenso wie bei der Dokumentation im Unternehmen.

Die Gefährdungsbeurteilung wird zum zentralen Element.

  • Übersicht
  • Unsere Leistungen
  • Download Infos

Ohne Gefährdungsbeurteilung geht nichts mehr!

In der Neufassung der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) wird die Gefährdungsbeurteilung als übergeordnetes Element gesehen. Keine Anlage und kein Arbeitsmittel darf ohne Beurteilung der Gefährdungen und daraus notwendige und geeignete Schutzmaßnahmen abzuleiten, zur Verfügung gestellt oder verwendet werden. Bei der Gefährdungsbeurteilung sind alle Gefährdungen einzubeziehen, die bei der Verwendung von Arbeitsmitteln ausgehen, und zwar von

  1. Den Arbeitsmitteln selbst,
  2. der Arbeitsumgebung und
  3. den Arbeitsgegenständen, an denen Tätigkeiten mit Arbeitsmitteln durchgeführt werden. Weiterhin sind die physischen und psychischen Belastungen, sowie der ergonomischen, alters- und alternsgerechten Gestaltung der Arbeitsmittel, zu berücksichtigten.

Die Gefährdungsbeurteilung soll bereits vor Auswahl und Beschaffung der Arbeitsmittel begonnen werden und muss regelmäßig überprüft und gegebenenfalls aktualisiert werden. Aktualisierung bei:

  1. sicherheitsrelevanter Veränderung von Arbeitsumgebung, Arbeitsbedingungen, Arbeitsmitteln, etc.
  2. neuen Informationen aus Unfallanalysen oder aus der arbeitsmedizinischen Vorsorge oder
  3. die Prüfung der Wirksamkeit von getroffenen Schutzmaßnahmen.

Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung wird festgelegt in welchen Abständen das Arbeitsmittel geprüft werden muss. Im Anhang der BetrSichV sind für bestimmte Arbeitsmittel Höchstfristen gelistet, die nicht überschritten werden dürfen.
Werden die Anforderungen des § 7 BetrSichV erfüllt und dieses in der Gefährdungsbeurteilung dokumentiert, muss der Arbeitgeber keine weiteren Schutzmaßnahmen für das Arbeitsmittel durchführen.
Unabhängig vom Ergebnis ist die regelmäßige Überprüfung zu dokumentieren. D.h. ergibt die Überprüfung der Gefährdungsbeurteilung, dass alle Schutzmaßnahmen greifen, so ist auch diese Überprüfung mit Datumsangabe zu dokumentieren.

Gefährdungsbeurteilung und sicherheitstechnische Prüfung aus einer Hand.

Die Gefährdungsbeurteilung entsprechend der BetrSichV wird von unserer Schwesterfirma, der ITC Graf GmbH für Sie durchgeführt.

Wir, die MPS Elektrotechnik GmbH führt bei Ihnen die Prüffristenfestlegung durch und die Prüfungen gem. DIN VDE 0701 0702 und VDE 0100-600 und 0105-100 sowie 0113-1! Diese Regelungen sind Grundlage für Ihre Wiederholungsprüfungen, zu denen jeder Unternehmer durch das Gesetzgeber verpflichtet ist.

Download der Betriebssicherheitsverordnung

Download

 

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales