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Mobile Arbeitsmittel – elektrische Sicherheit unterwegs

2 Min. Lesezeit

Warum stellen mobile Arbeitsmittel ein besonderes elektrisches Risiko dar?

Weil sie häufig wechselnden Einsatzbedingungen ausgesetzt sind.
Mobile Arbeitsmittel wie Elektrowerkzeuge, Messgeräte, Verlängerungsleitungen oder Ladegeräte werden transportiert, umgesteckt und unter wechselnden Umweltbedingungen betrieben. Mechanische Belastungen, Feuchtigkeit oder unsachgemäße Nutzung erhöhen das Risiko für Isolationsschäden und elektrische Gefährdungen deutlich.

 

Welche elektrischen Gefährdungen treten bei mobilen Arbeitsmitteln besonders häufig auf?

Schäden bleiben oft unbemerkt.
Defekte Leitungen, beschädigte Stecker oder gelöste Zugentlastungen sind typische Mängel. Hinzu kommen innere Schäden, die äußerlich nicht sichtbar sind, aber zu gefährlichen Berührungsspannungen oder Kurzschlüssen führen können – insbesondere bei häufig genutzten Geräten.

 

Warum reicht eine Sichtprüfung allein nicht aus?

Nicht alle elektrischen Fehler sind sichtbar.
Während äußere Beschädigungen leicht erkannt werden können, bleiben Isolationsfehler oder unterbrochene Schutzleiter ohne messtechnische Prüfung unentdeckt. Mobile Arbeitsmittel benötigen daher regelmäßige elektrische Prüfungen durch befähigte Personen, um ein sicheres Weiterarbeiten zu gewährleisten.

Die DGUV schreibt den Prüfablauf daher eindeutig vor:

Quelle: DGUV

 

Welche Rolle spielen Einsatzort und Umgebung für die Elektrosicherheit?

Der Einsatzort bestimmt die Belastung der Arbeitsmittel.
Einsätze auf Baustellen, in feuchten Bereichen oder im Außenbereich stellen deutlich höhere Anforderungen an Geräte als der Büro- oder Werkstatteinsatz. Ungeeignete Schutzarten, fehlender Spritzwasserschutz oder falsche Schutzklassen erhöhen das Unfallrisiko erheblich.

 

Warum sind Verlängerungsleitungen und Mehrfachsteckdosen besonders kritisch?

Verlängerungsleitungen und Mehrfachsteckdosen werden oft unterschätzt und falsch eingesetzt.
Überlastung, Stolpergefahr, beschädigte Leitungen oder nicht vollständig abgewickelte Kabeltrommeln führen regelmäßig zu gefährlichen Situationen. Gerade bei mobilen Arbeitsplätzen entstehen hier häufig Brand- und Stromschlagrisiken.

 

Welche Verantwortung tragen Unternehmen beim Einsatz mobiler Arbeitsmittel?

Unternehmen sind für die Sicherheit der Beschäftigten verantwortlich.
Arbeitgeber müssen geeignete, geprüfte Arbeitsmittel bereitstellen, deren Einsatz festlegen und regelmäßige Prüfintervalle organisieren. Dazu gehört auch die klare Regelung, welche Geräte mobil eingesetzt werden dürfen und welche nicht.

 

Wie können Beschäftigte aktiv zur Elektrosicherheit beitragen?

Durch Aufmerksamkeit und verantwortungsbewusstes Handeln.
Das Melden von Mängeln, das Unterlassen improvisierter Reparaturen und der sorgsame Umgang mit Arbeitsmitteln sind entscheidende Faktoren. Unterweisungen helfen, Gefahren frühzeitig zu erkennen und unsichere Geräte konsequent außer Betrieb zu nehmen.

 

Wie lassen sich elektrische Risiken bei mobilen Arbeitsmitteln wirksam reduzieren?

Durch Kombination aus Technik, Organisation und Schulung.
Regelmäßige Prüfungen, eine saubere Geräteverwaltung, klare Einsatzregeln und geschulte Mitarbeitende bilden die Grundlage für sichere mobile Arbeit. Elektrosicherheit entsteht nicht durch Zufall, sondern durch systematisches Vorgehen.

 

Fazit:

Mobile Arbeitsmittel bieten Flexibilität – bringen aber erhebliche elektrische Risiken mit sich. Wer diese Risiken ernst nimmt und strukturiert managt, schützt nicht nur Geräte, sondern vor allem Menschen.

 

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