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Newsletter Juni 2026 · 2 Min. Lesezeit

Ordnung und saubere Kabelführung am Arbeitsplatz

Unordnung am Arbeitsplatz ist nicht nur ein organisatorisches Problem, sondern ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Besonders Kabel zählen laut DGUV zu den häufigen Ursachen von Stolperunfällen.

Stolperunfälle – eine häufige Unfallursache

Die DGUV betont, dass herumliegende Kabel eine typische Ursache für Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle sind. [1]

Diese Unfälle gehören zu den häufigsten Arbeitsunfällen und können schwere Verletzungen nach sich ziehen.

Grundregeln für sichere Kabelführung

Sichere Kabelführung bedeutet in erster Linie:

  • Kabel nicht lose auf Verkehrswegen verlegen
  • Leitungen sichern oder fixieren
  • Stolperstellen sofort beseitigen oder melden

Die DGUV fordert ausdrücklich, dass Beschäftigte Gefahrenstellen erkennen und entweder selbst beseitigen oder weitergeben. [1]

Praktische Maßnahmen aus der BG-Praxis

Berufsgenossenschaften empfehlen konkrete Lösungen:

  • Kabel entlang von Wänden oder über Kopfhöhe verlegen
  • Kabel mit auffälligem Material fixieren
  • Kabelbrücken oder Schutzsysteme einsetzen

Solche Maßnahmen reduzieren das Risiko erheblich und sorgen für bessere Übersichtlichkeit. [2]

Ordnung als Bestandteil der Arbeitssicherheit

Ordnung und Sauberkeit sind zentrale Aspekte im Arbeitsschutz. Laut DGUV können viele Unfälle vermieden werden, wenn Arbeitsplätze:

  • frei von Hindernissen sind
  • klar strukturiert sind
  • regelmäßig kontrolliert werden

Auch kleine Unachtsamkeiten wie liegen gelassene Kabel können schwere Folgen haben.

Technische Lösungen zur Gefahrenvermeidung

In der Praxis haben sich folgende Lösungen bewährt:

  • Kabelkanäle und Kabelbrücken
  • Bodenmarkierungen
  • feste Installationen statt provisorischer Leitungen

Das Ziel ist immer: keine Leitungen im Laufbereich.

Verantwortung aller Beschäftigten

Sichere Kabelführung ist keine einmalige Maßnahme, sondern eine Daueraufgabe. Jeder Mitarbeitende ist verpflichtet:

  • Ordnung zu halten
  • Gefahrenquellen zu melden
  • Arbeitsmittel korrekt zu verwenden

 

Hier zur Veranschaulichung ein Vergleich zur Verlegung von unterirdischen Leitungen.

Wenn die Leitungen nicht ordnungsgemäß verlegt werden, kann dies, da der Mitarbeiter z.B. bei einer Bohrung nicht damit rechnet, eine ernsthafte Gefahrensituation entstehen.

So ist dies auch mit herumliegenden oder falsch verlegten Kabeln auf einer Baustelle oder im Büro. Niemand rechnet damit und dies kann schnell zu einem Unfall führen.

Quelle: BG ETEM

 

Fazit

Die offiziellen Vorgaben zeigen klar: Ordnung am Arbeitsplatz ist ein wesentlicher Sicherheitsfaktor.
Durch strukturierte Kabelführung und konsequente Beseitigung von Stolperfallen lassen sich viele Unfälle effektiv vermeiden.

 

Quellen:

[1] DGUV

[2] BG ETEM

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<p>Unordnung am Arbeitsplatz ist nicht nur ein organisatorisches Problem, sondern ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Besonders Kabel zählen laut DGUV zu den häufigen Ursachen von Stolperunfällen.</p><h2>Stolperunfälle – eine häufige Unfallursache</h2><p>Die DGUV betont, dass <strong>herumliegende Kabel eine typische Ursache für Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle sind</strong>. <i>[1]</i></p><p>Diese Unfälle gehören zu den häufigsten Arbeitsunfällen und können schwere Verletzungen nach sich ziehen.</p><h2>Grundregeln für sichere Kabelführung</h2><p>Sichere Kabelführung bedeutet in erster Linie:</p><ul style="list-style-type:disc;"><li>Kabel nicht lose auf Verkehrswegen verlegen</li><li>Leitungen sichern oder fixieren</li><li>Stolperstellen sofort beseitigen oder melden</li></ul><p>Die DGUV fordert ausdrücklich, dass Beschäftigte Gefahrenstellen erkennen und entweder selbst beseitigen oder weitergeben. <i>[1]</i></p><h2>Praktische Maßnahmen aus der BG-Praxis</h2><p>Berufsgenossenschaften empfehlen konkrete Lösungen:</p><ul style="list-style-type:disc;"><li>Kabel entlang von Wänden oder über Kopfhöhe verlegen</li><li>Kabel mit auffälligem Material fixieren</li><li>Kabelbrücken oder Schutzsysteme einsetzen</li></ul><p>Solche Maßnahmen reduzieren das Risiko erheblich und sorgen für bessere Übersichtlichkeit. <i>[2]</i></p><h2>Ordnung als Bestandteil der Arbeitssicherheit</h2><p>Ordnung und Sauberkeit sind zentrale Aspekte im Arbeitsschutz. Laut DGUV können viele Unfälle vermieden werden, wenn Arbeitsplätze:</p><ul style="list-style-type:disc;"><li>frei von Hindernissen sind</li><li>klar strukturiert sind</li><li>regelmäßig kontrolliert werden</li></ul><p>Auch kleine Unachtsamkeiten wie liegen gelassene Kabel können schwere Folgen haben.</p><h2>Technische Lösungen zur Gefahrenvermeidung</h2><p>In der Praxis haben sich folgende Lösungen bewährt:</p><ul style="list-style-type:disc;"><li>Kabelkanäle und Kabelbrücken</li><li>Bodenmarkierungen</li><li>feste Installationen statt provisorischer Leitungen</li></ul><p>Das Ziel ist immer: <strong>keine Leitungen im Laufbereich</strong>.</p><h2>Verantwortung aller Beschäftigten</h2><p>Sichere Kabelführung ist keine einmalige Maßnahme, sondern eine Daueraufgabe. Jeder Mitarbeitende ist verpflichtet:</p><ul style="list-style-type:disc;"><li>Ordnung zu halten</li><li>Gefahrenquellen zu melden</li><li>Arbeitsmittel korrekt zu verwenden</li></ul><p> </p><p><strong>Hier zur Veranschaulichung ein Vergleich zur Verlegung von unterirdischen Leitungen.</strong></p><p>Wenn die Leitungen nicht ordnungsgemäß verlegt werden, kann dies, da der Mitarbeiter z.B. bei einer Bohrung nicht damit rechnet, eine ernsthafte Gefahrensituation entstehen.</p><p>So ist dies auch mit herumliegenden oder falsch verlegten Kabeln auf einer Baustelle oder im Büro. Niemand rechnet damit und dies kann schnell zu einem Unfall führen.</p><figure class="image"><img style="aspect-ratio:788/414;" src="https://mps-heidenheim.de/uploads/Kabelf%C3%BChrung-BG-ETEM.jpeg" width="788" height="414" alt="" /></figure><p>Quelle: BG ETEM</p><p> </p><h2>Fazit</h2><p>Die offiziellen Vorgaben zeigen klar: <strong>Ordnung am Arbeitsplatz ist ein wesentlicher Sicherheitsfaktor.</strong><br />Durch strukturierte Kabelführung und konsequente Beseitigung von Stolperfallen lassen sich viele Unfälle effektiv vermeiden.</p><p> </p><p><strong>Quellen:</strong></p><p><i>[1]</i> DGUV</p><p><i>[2]</i> BG ETEM</p>

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