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Newsletter Juni 2026 · 2 Min. Lesezeit

Richtiges Verhalten bei elektrischen Unfällen und Bränden

Elektrische Unfälle erfordern schnelles und korrektes Handeln. Die DGUV und Berufsgenossenschaften geben klare Handlungsempfehlungen, die im Ernstfall Leben retten können.

Eigenschutz hat oberste Priorität

Bei einem Stromunfall gilt:
Ersthelfer müssen immer zuerst für ihren eigenen Schutz sorgen und die Stromzufuhr unterbrechen. [1]

Das bedeutet:

  • Stromquelle abschalten (z. B. Sicherung, Stecker ziehen)
  • bei Bedarf isolierende Hilfsmittel verwenden
  • Sicherheitsabstand einhalten (bei Hochspannung bis zu 20 m) [1]

Ohne diese Maßnahmen besteht akute Lebensgefahr für Helfende.

Lebensrettende Sofortmaßnahmen

Nach Unterbrechung des Stromkreises beginnt die klassische Rettungskette:

  1. Bewusstsein und Atmung prüfen
  2. Notruf (112) absetzen
  3. bei Atem- oder Kreislaufstillstand sofort Wiederbelebung einleiten

Die DGUV weist darauf hin, dass Herzrhythmusstörungen und Kammerflimmern häufige Folgen von Stromunfällen sind. [1]

Deshalb ist der frühzeitige Einsatz eines AED (Defibrillator) besonders wirksam.

Besondere Gefahren bei elektrischen Unfällen

Bei Stromunfällen muss immer mit schwerwiegenden inneren Verletzungen gerechnet werden:

  • Herzrhythmusstörungen können verzögert auftreten
  • Muskelverkrampfungen können zu Folgeunfällen führen
  • Verbrennungen durch Lichtbögen sind möglich

Daher gilt: Jeder Stromunfall erfordert eine ärztliche Abklärung. [2]

Quelle: SUVA

 

Verhalten bei Elektrobränden

Elektrische Brände stellen eine besondere Herausforderung dar:

  • Wasser darf nicht eingesetzt werden (Lebensgefahr)
  • geeignete Löschmittel sind erforderlich (z. B. CO₂-Löscher)
  • Stromversorgung möglichst unterbrechen

Diese Maßnahmen sind Bestandteil betrieblicher Brandschutzkonzepte.

Organisation der Ersten Hilfe im Betrieb

Unternehmen sind verpflichtet:

  • ausreichend Ersthelfer bereitzustellen
  • Beschäftigte regelmäßig zu unterweisen
  • klare Notfallabläufe zu definieren

Dies ergibt sich aus den Vorgaben des Arbeitsschutzgesetzes und der DGUV Vorschriften.

Fazit

Das richtige Verhalten bei Stromunfällen folgt klaren Regeln:
Eigenschutz – Strom trennen – Hilfe leisten.
Wer diese Grundsätze kennt und regelmäßig trainiert, kann im Ernstfall schnell und sicher handeln.

 

Quellen:

[1] BG ETEM

[2] BG Bau

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<p>Elektrische Unfälle erfordern schnelles und korrektes Handeln. Die DGUV und Berufsgenossenschaften geben klare Handlungsempfehlungen, die im Ernstfall Leben retten können.</p><h2>Eigenschutz hat oberste Priorität</h2><p>Bei einem Stromunfall gilt:<br /><strong>Ersthelfer müssen immer zuerst für ihren eigenen Schutz sorgen und die Stromzufuhr unterbrechen. </strong><i>[1]</i></p><p>Das bedeutet:</p><ul style="list-style-type:disc;"><li>Stromquelle abschalten (z. B. Sicherung, Stecker ziehen)</li><li>bei Bedarf isolierende Hilfsmittel verwenden</li><li>Sicherheitsabstand einhalten (bei Hochspannung bis zu 20 m) <i>[1]</i></li></ul><p>Ohne diese Maßnahmen besteht akute Lebensgefahr für Helfende.</p><h2>Lebensrettende Sofortmaßnahmen</h2><p>Nach Unterbrechung des Stromkreises beginnt die klassische Rettungskette:</p><ol><li>Bewusstsein und Atmung prüfen</li><li>Notruf (112) absetzen</li><li>bei Atem- oder Kreislaufstillstand sofort Wiederbelebung einleiten</li></ol><p>Die DGUV weist darauf hin, dass <strong>Herzrhythmusstörungen und Kammerflimmern häufige Folgen von Stromunfällen sind</strong>. <i>[1]</i></p><p>Deshalb ist der frühzeitige Einsatz eines AED (Defibrillator) besonders wirksam.</p><h2>Besondere Gefahren bei elektrischen Unfällen</h2><p>Bei Stromunfällen muss immer mit schwerwiegenden inneren Verletzungen gerechnet werden:</p><ul style="list-style-type:disc;"><li>Herzrhythmusstörungen können verzögert auftreten</li><li>Muskelverkrampfungen können zu Folgeunfällen führen</li><li>Verbrennungen durch Lichtbögen sind möglich</li></ul><p>Daher gilt: <strong>Jeder Stromunfall erfordert eine ärztliche Abklärung.</strong> <i>[2]</i></p><figure class="image"><img style="aspect-ratio:640/750;" src="https://mps-heidenheim.de/uploads/Strom-SUVA.jpg" width="640" height="750" alt="" /></figure><p><i>Quelle: SUVA</i></p><p> </p><h2>Verhalten bei Elektrobränden</h2><p>Elektrische Brände stellen eine besondere Herausforderung dar:</p><ul style="list-style-type:disc;"><li>Wasser darf nicht eingesetzt werden (Lebensgefahr)</li><li>geeignete Löschmittel sind erforderlich (z. B. CO₂-Löscher)</li><li>Stromversorgung möglichst unterbrechen</li></ul><p>Diese Maßnahmen sind Bestandteil betrieblicher Brandschutzkonzepte.</p><h2>Organisation der Ersten Hilfe im Betrieb</h2><p>Unternehmen sind verpflichtet:</p><ul style="list-style-type:disc;"><li>ausreichend Ersthelfer bereitzustellen</li><li>Beschäftigte regelmäßig zu unterweisen</li><li>klare Notfallabläufe zu definieren</li></ul><p>Dies ergibt sich aus den Vorgaben des Arbeitsschutzgesetzes und der DGUV Vorschriften.</p><h2>Fazit</h2><p>Das richtige Verhalten bei Stromunfällen folgt klaren Regeln:<br /><strong>Eigenschutz – Strom trennen – Hilfe leisten.</strong><br />Wer diese Grundsätze kennt und regelmäßig trainiert, kann im Ernstfall schnell und sicher handeln.</p><p> </p><p><strong>Quellen:</strong></p><p><i>[1]</i> BG ETEM</p><p><i>[2]</i> BG Bau</p>

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